Variante C - Zwei Server + SAN

Besteht der Anspruch auf maximale Verfügbarkeit wird ein Cluster eingesetzt. Eine wichtige Eigenheit des Clusters ist die Redundanz – jede Komponente in diesem Gebilde ist doppelt vorhanden oder anders formuliert: Es darf jeweils eine Komponente ausfallen, ohne dass das gesamte System beeinträchtigt wird (mit Ausnahme von Performance Verlust).

Komponenten

  • Zwei physische Server (beide aktive Systeme) mit VMWare ESX Plattform
  • SAN (Leistungsfähige redundante Speicherplattform). Abhängig von Performance-Ansprüchen können verschiedene Technologien eingesetzt werden beginnend mit einem NAS mit iSCSI Anbindung bis zu einer HP 3PAR mit FDDI Anschluss
  • NAS (Netzwerkspeicher) für tägliches Backup. Selbstverständlich kann bei genügend Speicher auf dem NAS und leichten Leistungseinbussen auf dem aktiven System die Frequenz des Backups erhöht werden
  • Mehrere externe Festplatten: Tägliche Backups auf das NAS sollten auch täglich ausser Haus gebracht werden

Vorteile

  • Hochverfügbares System (Austausch von Server, Disks, etc. im laufenden Betrieb)
  • Hardwareunabhängige Installation. Zyklus von Hardware-Wechsel und Software-Upgrades wird voneinander unabhängig. Die Hardware kann somit in kürzeren Zyklen ohne grossen Installationsaufwand gewechselt werden(z.B. alle drei oder fünf Jahre abhängig vom Garantielevel)
  • Einfaches Testverfahren für Desaster Recovery
  • Vorteil zur Variante A und B: Keine kurzfristigen Einsätze notwendig durch Redundanz
  • Vorteil zur Variante A und B: Kein Datenverlust durch technisches Versagen (Selbstverständlich ist auch dieses System nicht geschützt gegen Umwelteinflüsse oder menschliches Versagen)

Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten (abhängig von der gewählten SAN-Technologie)

 

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